Mitwirkende

Madeleine Bölsterli
„Ich ghör gar nöd i die Klinik!“

Madeleine Bölsterli, Primarlehrerin in Bülach
spielt Moira Müller-Schwarz

Moira ist eine erfahrene Klassenlehrerin. Sie führte ihre Klassen routiniert, gewissenhaft und hatte alles im Griff. Seit es aber immer mehr verhaltensoriginelle Kinder in der Regelklasse gibt, fühlt sie sich zunehmend in Frage gestellt und kritisiert.


„Iischnufe – usschnufe – tüend eui gspüre!“

Sibylle Frick, Primarlehrerin in Egg
spielt Françoise du Moulin

Françcoise ist Therapeutin in der Klinik. Ihre Aufgabe ist es, die Patient*innen wieder fit zu machen für den Berufsalltag. Dass sie dann, nach einer gewissen Zeit, wieder an ihr Limit kommen und erneut zur Therapie müssen, ist natürlich bedauerlich, aber auch das Lukrative an diesem Geschäft.


Karin Grimm
„Ich han all im Stich glah!“

Karin Grimm, Kindergärtnerin in Kloten
spielt Brigitte Winzeler

Brigitte setzte sich als Schulleiterin und Mutter für ihre Familie, ihr Team und ihre Schule immer sehr engagiert ein, bis ihr der Druck und die unterschiedlichen Erwartungen von allen Seiten zu viel wurden.


Anja Kositz
„Stopp, jetzt isch gnueg!“

Anja Kositz, Kindergärtnerin in Uster
spielt Klara Okeke

Schwester Klara ist taff, routiniert und pflichtbewusst in ihrem Beruf. Es gibt immer etwas zu tun. Deshalb ist sie völlig gestresst und läuft privat wie auch beruflich bereits am Limit.


Pius Larcher
„Wir sind alles Treibschisch-Opfer! Tuten Gag!“

Pius Larcher, Primarlehrer in Wetzikon
spielt Jacques Ehrsam

Eigentlich begrüsste Jacques die vielen jüngsten Entwicklungen im Schulbereich, denn man wollte ja die Schule verbessern. Nun fragt er sich aber matt: Wie konnte es so weit kommen, mit diesem scheinbar global um sich greifenden Optimierungswahn?


Irene Ramseier
„Muesch dänn na dis Fächli lääre!“

Irene Ramseier, Heilpädagogin in Wetzikon
spielt Imelda Vontobel

Auch die lebensfrohe Heilpädagogin Imelda spürte den Druck, der auf ihr, den Lehrpersonen und Kindern lastet. Die Eltern fordern Bestleistungen und übergeben die Erziehungsverantwortung der Schule. Eine individuelle Entwicklung der Schüler/innen ist nicht mehr möglich.